Köln

8. Blauer Abend in Nippes

Am 8. Blauen Abend ist wieder ganz Nippes auf den Beinen, um das Veedel an diesem schönen Abend zu erleben und zu genießen.

In diesem Jahr sind auch wir mit dabei! Besucht uns auf dem Wilhelmplatz.

Weitere Informationen dazu, was euch an unserem Stand erwartet, folgen in den kommenden Wochen.

Alle Informationen zum Blauen Abend gibt es auf www.blauerabend.de.

Bürgerbeteiligung …

Bürgerbeteiligung …

… ist ein schönes Wort. Und eigentlich eine gute Idee. Findet auch die Oberbürgermeisterin. So etwas will organisiert sein. Sie beauftragt dafür Büros. Ihr eigenes etwa. Oder Agenturen. Die Kölner Freiwilligenagentur zum Beispiel. Dafür gibt es bestimmt Ausschreibungen. Kein Klüngel, Gott bewahre. Dass der Gewinner, (sorry, die Gewinnerin, es ist ja eine Agentur), dass also der Macher der Gewinnerin in dem einen oder anderen Fall in Köln auch mal ein politisch aktiver Grüner sein kann, ist kein Zufall. Es zeugt von reinem Können.

Können muss man auch Bürgerbeteiligung. Es soll ja was dabei rumkommen. Am Besten das, was man selber will. Deshalb beginnt die erfolgreiche Beteiligung mit der Planung der Ansprache der zu Beteiligenden. Das macht man um so erfolgreicher, je gezielter. Also für eine breite Beteiligung der erwünschten Zielgruppe zunächst eine längerfristige Information bekannter Personen über einen bekannten Verteiler. Im zweiten Schritt eine gezielte Ansprache der Angesprochenen über die möglichen Ziele und das erwartete Resultat. Im dritten Schritt eine eher kurzfristige, etwas abgelegene Unterrichtung der breiteren Öffentlichkeit. Denn die hätte es ja wissen können müssen.

Wissen können müssen hätte man daher auch, dass sich vergangene Woche eine Schar Bürger auf Einladung der Kölner Freiwilligenagentur und der OB in der Trauerhalle im Nordfriedhof traf, um über eine erweiterte Nutzung der bisher vor allen dem Begräbnis dienenden Park- und Infrastruktur zu diskutieren.

Es wird tatsächlich weniger gestorben in Köln. Zumindest statistisch. Was damit zusammenhängen mag, dass sich immer öfter Menschen im Alter die Preise in der Stadt (für Wohnen zum Beispiel) nicht mehr leisten können. Es wird enger beigesetzt. In Urnen etwa, die sich auch in Türmen unterstellen lassen. Das haben schon die alten Römer so gehalten. Oder unter Bäumen, was eine friedliche Rückkehr zum Staub ist, aus dem der Mensch geschaffen wurde.

Daher brauchen Friedhöfe weniger Platz. Und deshalb hat der zuständige Ausschuss des Rates im Jahr 2017 der Verwaltung aufgetragen, sich Gedanken über die künftige Entwicklung der Anlagen zu machen. Dazu nun die Bürgerbeteiligung, in der sich circa 70 irgendwie besser unterrichtete Menschen darüber austauschten, was auf dem Friedhof alles möglich sein könnte oder sollte. Eine aktive Freizeitgestaltung auf Brachflächen zum Beispiel, Boule, Yoga oder Chorgesang? Fußball, Hundetraining oder Reiten eher nicht. Konzerte in der Trauerhalle. Mit dem Florasymphonieorchester? Mit den Höhnern oder den Rolling Stones eher nicht! Schon deswegen, weil die vielleicht nicht wieder abreisen würden.
Das Ergebnis wird protokolliert. Ob eine Fortsetzung geplant ist, blieb offen.

Fall Sie das jetzt für Scherz, Satire oder Ironie halten – nein, es hat tiefere Bedeutung. Fragen Sie ruhig nach. Das Büro der Oberbürgermeisterin gibt Ihnen bestimmt gerne Auskunft. Die Telefonnummer finden Sie im Internet unter https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/buero-der-oberbuergermeisterin

Walter Schulz für den Vorstand des OV Nippes

 

Posted by Daniela Richardon in Allgemein, 0 comments

OB Reker und die Metropolregion Rheinland – Aus den Fehlern nichts gelernt

Es ist in der Presse in aller Munde. Die Geschäftsführung des Metropolregion Rheinland e.V. wird neu besetzt. Es wird die bisherige Franktionsvorsitzende der Grünen im Kölner Stadtrat. Die Position wird mit ca 150.000,- € vergütet. Die Arbeit des Vereins wird durch ihre Mitglieder, insbesondere die beteiligten Städte und Kreise finanziert. Continue reading →

Posted by Henning Meier in Allgemein, 0 comments
Köln, wir müssen reden! Report vom 01. Oktober 2018

Köln, wir müssen reden! Report vom 01. Oktober 2018

Denkmalschutz – Fluch oder Segen?

Gastrednerin: Barbara Schock-Werner, Architektin, Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin und Hochschullehrerin

Ort: Zum Bunten Hund, Bülowstraße 62, Köln-Nippes

Köln, wir müssen reden. ist ein vom Landtagsabgeordneten Jochen Ott und der SPD Nippes veranstalteter Kneipentalk. Jeden Montagabend ein neuer Gast und ein neues Thema: Auf 20 Minuten Impulsvortrag folgen 70 Minuten Diskussion in entspannter Atmosphäre – Aktiv mitmachen, Fragen stellen und mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht!

Am 01.10.2018 durfte „Köln, wir müssen reden“ die Architektin, Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin und Hochschullehrerin Barbara Schock-Werner begrüßen. Thema des Abends war der Denkmalschutz in Köln und die Frage, welchen Beitrag Denkmalpflege zu einer schönen und lebenswerten Stadt leisten kann. Continue reading →

Posted by Daniela Richardon in Veranstaltungsberichte, 0 comments